Dreamseven Wissen · Entscheidungshilfe
Firmenwebsite planen: Kosten, CMS und Agenturauswahl
Eine professionelle Firmenwebsite lässt sich erst sinnvoll kalkulieren, wenn Ziel, Inhalte, Funktionen und laufende Aufgaben feststehen. Vergleiche deshalb den vereinbarten Leistungsumfang und die Zuständigkeiten – nicht nur die Endsumme.
Von Dreamseven · Stand: 13. Oktober 2026 · Alle Ratgeber
Was bestimmt die Kosten einer Firmenwebsite?
Entscheidend sind die Zahl unterschiedlicher Seitentypen, die Aufbereitung der Inhalte und die benötigten Funktionen. Zehn Seiten aus einer guten Vorlage können weniger Aufwand verursachen als ein einzelner Produktkonfigurator. Dazu kommen gegebenenfalls Fotos, Übersetzungen, Datenübernahme und Schnittstellen. Trenne im Angebot einmalige Umsetzung von Hosting, Lizenzen, Wartung und späteren Änderungen. So wird sichtbar, was du beim Start erhältst und welche Aufgaben dauerhaft bleiben.
Was sollte im Angebot konkret stehen?
Halte fest, wer Texte und Bilder liefert, welche Seiten gestaltet werden und wie viele Abstimmungsrunden dazugehören. Beschreibe Funktionen anhand eines überprüfbaren Ergebnisses: „Eine Projektanfrage erreicht die zuständige Person mit den vereinbarten Angaben“ ist konkreter als „modernes Kontaktformular“. Vereinbare außerdem Tests, Übergabe, Zugänge, Schulung und den Umgang mit zusätzlichen Wünschen. Bei externen Diensten müssen laufende Gebühren und Verantwortliche bekannt sein.
WordPress oder ein anderes CMS?
WordPress kann gut passen, wenn dein Team Inhalte selbst pflegen möchte und die benötigten Funktionen mit einer überschaubaren technischen Basis umsetzbar sind. Ein anderes CMS oder eine individuelle Lösung kann geeigneter sein, wenn Freigaben, Rollen, Datenmodelle oder Anbindungen besondere Anforderungen stellen. Entscheide nach Pflegeaufgaben und Betrieb, nicht nach einer möglichst langen Funktionsliste. Ein kurzer Test mit den späteren Redakteuren zeigt, ob die Bedienung im Alltag verständlich ist.
Wann lohnt sich ein Relaunch?
Ein Relaunch ist sinnvoll, wenn die vorhandene Struktur wichtige Ziele dauerhaft behindert: Angebote bleiben unklar, mobile Besucher finden keinen Kontaktweg oder Änderungen sind technisch unverhältnismäßig aufwendig. Einzelne langsame Bilder oder veraltete Texte rechtfertigen nicht automatisch einen Neubau. Prüfe zuerst, was weiterverwendet werden kann. Bestehende URLs, Suchzugriffe und Formulare gehören in die Umstellungsplanung; notwendige Weiterleitungen werden einzeln zugeordnet.
Wie erkennst du eine passende Webagentur?
Achte darauf, ob die Agentur nach deinem Angebot, deinen Kunden und der Bearbeitung von Anfragen fragt. Lass dir den Ablauf, die Zuständigkeiten und die spätere Pflege erklären. Ein gutes Gespräch macht auch Grenzen sichtbar: Welche Inhalte fehlen noch? Welche Integration muss zuerst geprüft werden? Fachbegriffe ersetzen weder einen klaren Umfang noch einen erreichbaren Ansprechpartner. Referenzen helfen, sofern Rolle und tatsächlich erbrachte Leistung nachvollziehbar beschrieben sind.
Deine Vorbereitung für das Erstgespräch
Notiere die drei wichtigsten Ziele, wiederkehrende Kundenfragen und vorhandene Zugänge. Benenne eine Person, die Inhalte freigibt. Zeige Beispiele für Anfragen, die du erhalten möchtest, und Aufgaben, die heute Zeit kosten. Dreamseven prüft daraus einen passenden Einstieg: gezielte Überarbeitung, Relaunch oder neue Website. Das Angebot beschreibt den Umfang; ein pauschaler Preis ohne Bestandsaufnahme wäre dafür keine belastbare Grundlage.
Entscheidungshilfe
Vor dem nächsten Schritt.
Dein Vorhaben konkret besprechen.
Beschreibe kurz deine Ausgangslage. Wir klären Umfang, Voraussetzungen und den passenden nächsten Schritt.